Kultur der Wertschätzung

Wir wollen grossen Wert darauf legen, dass wir sowohl in unserm Miteinander als Gemeinde-Familie als auch in unserm persönlichen Umfeld Prinzipien des Reiches Gottes leben. Unseres Erachtens spielt darin die Kultur der Wertschätzung eine wichtige Rolle.

Was bedeutet das praktisch?

  • Zuerst einmal, dass wir Menschen sind, die Dankbarkeit ausstrahlen. Wir wollen für einander dankbar sein. Zuerst dankbar dafür, dass es ihn oder sie gibt und dann für alles, was wir von einander geschenkt bekommen.
  • Wir wollen alle Unterschiedlichkeit dankbar als willkommene Ergänzung sehen, vor allem diejenige von Frau und Mann, aber auch von Jung und Alt, den verschiedenen Berufungen und Dienstgaben.
  • In Römer 5, 17 heisst es, dass wir in Jesus Christus einen Überfluss an Gnade zur Verfügung gestellt bekommen haben, welche uns ermöglicht, zuerst uns selber und dann allen Mitmenschen – gerade auch denen, welche uns sehr herausfordern! – mit göttlicher Gnade und Barmherzigkeit zu begegnen und sie so zu sehen, wie der himmlische Vater sie sieht. Durch diese Freisetzung von göttlicher Liebe schaffen wir dem Heiligen Geist den Raum, das zu tun, was den Vater und den Sohn verherrlicht und das Königreich Gottes in dieser Welt repräsentiert.
  • Wir bemühen uns, auf das zu schauen und wertzuschätzen, was schon ist und nicht zuerst über das zu klagen, was noch nicht ist. Diese Haltung der Wertschätzung wollen wir in jedem Lebensbereich praktizieren: in unseren Ehen und Familien, in unserem Berufsalltag, in der Gemeinde und im öffentlichen Leben.
  • Besondere Beachtung legen wir auf einen wertschätzenden Umgang mit Personen in Verantwortung und Leitung, sowohl in der Gemeinde als auch in der Öffentlichkeit.
  • Wir weigern uns, negativ über nicht anwesende Personen zu reden oder negative Aussagen in Abwesenheit der betroffenen Person(en) anzuhören. Wenn es Probleme zu klären gibt, wollen wir dies im direkten Gespräch tun.