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Datum/Zeit
10.11.17 - 11.11.17
19:30 - 17:30

Veranstaltungsort
Imanuel Gemeinde

Freie Plätze
81 von 150

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Die Decke des Schweigens brechen

Ein Seminar mit einem Team der TOS Tübingen (D)

Inhalt der Konferenz

Noch viele Menschen in Europa und in der Schweiz sind Kinder und Enkel der Kriegsgeneration und leben, ohne es zu wissen, unter einer „Decke des Schweigens“. Sie tragen mögliche schuldhafte Verstrickungen jener Generation heute noch mit sich. Oder sie sind Nachkommen oder Teil von Familien mit antisemitischem Verhalten und Gedankengut.
Das Team der TOS Tübingen erklärt, wie eine „Decke des Schweigens“ entstehen kann. Das Ziel ist, eine vorhandene Decke des Schweigens aufzuzeigen, zu zerbrechen und dadurch die Möglichkeit schaffen, ein negatives Familienerbe aufzuarbeiten.
Es wird Zeiten für seelsorgerliche Hilfe in kleinen Gruppen und im Plenum geben. Neben der persönlichen Ebene geht es auch um die Geschichte unserer Region und unseres Landes und Versöhnung unserer Nation mit Gott.

Organisatorische Infos

Seminarzeiten
Freitag, 10.11.2017,  19.30 – 21.30 Uhr
Samstag, 11.11.2017, 10.00 – 17.30 Uhr (mit Mittagspause)

Verpflegung
Es gibt Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Alternativ kann die Verpflegung mitgebracht werden.

Angebot vor Ort: Getränke, Kaffee, Tee

Unterkunft
Infos bezüglich Privatunterkünften: peter@boesch-family.com

Kosten
An jedem Tag wird eine Kollekte gesammelt.

Abmeldungen
Bitte meldet euch unter kontakt@imanuel.ch ab, falls eine Teilnahme doch nicht möglich sein sollte. Vielen Dank!

Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

Eine Antwort auf Seminar „Die Decke des Schweigens brechen“

  1. Peter Schulthess

    Mein Vater war ein wortkarger Mensch. Während des Krieges hat Er bei der Deutschen Bahn in Schaffhausen gearbeitet und gute Freunde in Deutschland gewonnen. Da ich erst 1947 Geboren wurde, weiss ich nicht, wie Er zu den Nazis gestanden ist. Aus Familienerzählungen weiss ich jedoch, dass während des Krieges unsere Gartenmauer einmal mit einem Hakenkreuz verunstaltet wurde. Ob das mit seiner kameradschaftlichen Einstellung zu seinen Mitarbeitern zu tun hatte, oder ob Er eventuell doch gewisse Sympathien zu seinem Brötchengeber zeigte, haben wir in der Familie nie besprochen.

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